Ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement

Doris Breyer im Interview mit Elmar Haug zum Weltladen

Doris Breyer, Gemeindemitglied, ist seit über 30 Jahren  Mitarbeiterin im Weltladen und seit 8 Jahren im Vorstand der Eine Welt Gruppe Freudenstadt e.V.  Der Verein ist Träger des Weltladens. Sie findet es sehr schön und wichtig, dass im Newsletter  die Arbeit des Freudenstädter „Weltladen“ in der Martin-Luther-Str. 6, vorgestellt wird!

Wie läuft der Freudenstädter „Weltladen“?

Seit 2007 hat sich unser Traum mit einem zentrumsnahen Weltladen in der Martin Luther Str. 6, erfüllt. Wir sind mit der Entwicklung an diesem Standort sehr zufrieden. Der Laden wird gut angenommen. Wir haben viele Stammkunden,  die  regelmäßig ihren Kaffee, Tee und Bananen bei uns einkaufen. Durch die zentrumsnahe Lage haben wir natürlich auch Laufkundschaft und  es schauen immer mehr Touristen bei uns rein. Wir freuen uns natürlich immer über jeden neue Kunden!

Warum hast du Dich dort engagiert?

Als ich 1983 nach Freudenstadt gezogen bin, wollte ich mich ehrenamtlich engagieren. Der faire Handel  war gerade dabei sich zu entwickeln. Die Frage dabei war: Was für einen Einfluss hat der Konsum in Deutschland auf die Menschen der Südhalbkugel. Es ist mein Beitrag, für mehr Gerechtigkeit in der Welt  einzutreten. Durch den Verkauf von fair gehandelten Produkten ist es möglich, die Menschen des globalen Südens  zu unterstützen.

Durch den Verkauf von fair-gehandelten  Produkten kann für die Menschen eine Existenz sichernde Lebensgrundlage geschaffen werden. Dadurch werden  Fluchtursachen vermieden.


Du hast für Euren „Weltladen“ 3 Wünsche frei:

  1. Der faire Handel möge immer mehr Einzug in unser Einkaufsverhalten finden,  auch in Bereiche wie z.B.  Kleidung, Haushalt, Gewerbe .
  2. Nachdem wir alles ältere Mitarbeiter/innen sind, würde ich mich sehr über neue junge Interessenten /Innen für die Weltladenarbeit freuen.
  3. Unser Fachgeschäft für den Fairen Handel soll einen immer  wichtigeren Stellenplatz in unserer Kirchengemeinden und in der Stadt einnehmen und gerne aufgesucht werden.

Text: Elmar Haug