Einige Fotos von der Investitur

Danke an Klaus Dezember für die Foto-Impressionen! 

Anton Bock wird leitender Pfarrer - Investitur am 2.2.20

Vom Bischöflichen Ordinariat wurde die Pfarrerstelle unserer Seelsorgeeinheit Christi Verklärung in Freudenstadt und St. Benedikt in Alpirsbach mit Zuständigkeit für St. Maria Königin in Baiersbronn (can. 517 § 2 CIC) (in Seelsorgeeinheit mit der Kath. Kroatischen Gemeinde Sveti Leopold Mandić in Freudenstadt) an Herrn Anton Bock vergeben.

Anton Bock wurde am 19. Juni 1993 von Kardinal Walter Kasper zum Priester geweiht. "Habt Vertrauen, fürchtet euch nicht", war damals sein Aphorismus und Leitspruch. Den längsten Teil seines bisherigen Weges als Priester hat er in der Kirchengemeinde St. Elisabeth (Tailfingen) zurückgelegt. Auf die Frage, ob er alles erneut so tun würde, wenn er noch einmal von vorn anfangen dürfte, antwortete Pfarrer Bock mit Ja – obwohl sich vieles verändert habe. Er sei froh und dankbar, den Priesterberuf erwählt zu haben – so könne er Menschen, Jung und Alt, auf ihrem Weg begleiten, egal, ob sie durch gute oder schlechte Zeiten gehen. Auch wenn es ab und zu holprig gewesen sei, für ihn sei das Priesteramt das schönste, das er hätte wählen können.

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-habt-vertrauen-fuerchtet-euch-nicht.16f1bb41-3244-4af7-b7eb-d28759b09a37.html

„Wir haben Bock“ Aktion

"Wir haben Bock" ist mehr als ein Wortspiel. Es drückt aus, dass wir uns freuen, uns mit Pfarrer Bock gemeinsam weiter auf das "Abenteuer Gott" einzulassen, Neues zu wagen, gemeinsam nach Gottes Wegen suchen und gemeinsam auf dem Weg zu sein. 

Einige Wegbereiter waren unterwegs und haben auf besondere Art, Ihrer Freude Ausdruck verliehen und andere daran teilhaben lassen. Es ist nicht zu übersehen ;-)

Text: Tepel. Fotos: Vieth.

Pfr. Anton Bock im Interview mit Elmar Haug

Elmar Haug:Grüß Gott Herr Bock, Sie sind derzeit Dekan im Dekanat Balingen und Pfarrer in Albstadt werden aber nach Freudenstadt wechseln und haben dort am Sonntag, 2.2.2020, in der Taborkirche in Freudenstadt Ihre Investitur. Das heißt: Sie werden Pfarrer der Seelsorgeeinheit Freudenstadt-Alpirsbach. Wie ist Ihnen zu Mute, wenn Sie von der Schwäbischen Alb in den Schwarzwald sich verändern?

Anton Bock: Nach 22 Jahren auf der Schwäbischen Alb bin ich schon etwas wehmütig, liebgewonnene Menschen zurückzulassen, Vertrautes loszulassen und die schöne Alblandschaft werde ich vermissen. Gleichzeitig habe ich Vorfreude auf Freudenstadt, die dazugehörenden Gemeinden und Menschen in der Seelsorgeeinheit kennenzulernen und mich auf Neues einzulassen, und natürlich den Schwarzwald.

Welche Zeiten/Ereignisses sind in Ihrer Biografie für Sie wichtig?  Für mich waren die jeweiligen Zeiten und Ereignisse in meiner Biographie wichtig, die zu meiner jeweiligen Lebensphase gehörten. Kindheit auf dem Bauernhof, Schule und Ausbildungszeit, Seelsorger und Pfarrer. Alles war wichtig – Alles hat seine Zeit!

Für welche drei Dinge in Ihrem Leben sind Sie am dankbarsten?  Mein Glaube und Zuversicht, Familie und Freunde, Gesundheit.

Wenn Sie eine Sache in der Welt verändern dürften, welche wäre das?  Friede für alle Menschen und fairer Handel in der Welt

Was machen Sie bevorzugt in Ihrer Freizeit?  Im Wasser fühle ich mich wohl und kann mich erholen, und ich koche gerne.

Was ist Ihr Lieblingsessen und Ihr -getränk?  Linsen, Spätzle und Saitenwürstle, aber nur wenn man mir verspricht, dass das nicht ausschließlich serviert wird, falls mich jemand mal einladen will (er schmunzelt). Die Vielfalt ist mir am liebsten. Lieblingsgetränk habe ich keines, ob Wasser oder Wein, Bier oder Saft, und nach Möglichkeit regional! Und jeden Morgen einen Cappuchino.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?  Ich bin keine Leseratte, das muss ich zugeben. Um dicke Romane machen ich einen Bogen. Ich lese gern Kurzgeschichten zum Beispiel von Ephraim Kishon. Der Roman „Der Suibroh“ von meinem Verwandten Gebhard Bock, über die Zeit des Nationalsozialismus in meiner Heimat Horb und über Schuld und Erkenntnis hat mich beeindruckt.

Was war Ihr liebstes Schulfach?  Nicht immer Religion (er lacht)! Erdkunde und Französisch mochte ich. Das hing auch vom Lehrer oder der Lehrerin ab.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?  Gesundheit - Weiterhin Erfüllung in meinem Dienst an Gott und den Menschen - Einen Zeppelinflug – Den Gutschein dafür habe ich schon.