Kindermusical "Eine Leiter führt zum Himmelsrand"

Kindermusical mit den Taborspatzen und der Kinderkantorei – und für alle interessierten und sangesfreudigen Kinder

Die Taborspatzen und die Kinderkantorei planen die Aufführung des Kindermusicals „Eine Leiter führt zum Himmelsrand“ am 8. November 2020 in der Taborkirche. Wir haben dieses Projekt noch nicht abgeschrieben, können aber zur Zeit nicht proben mit unseren Kinderchören. Deshalb haben KMD Jörg Sander und ich eine Möglichkeit gesucht, wie wir die Lieder trotzdem den Kindern schon nahe bringen können. Wir haben alle 11 Lieder des Musicals, die alle von verschiedenen biblischen Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament handeln (z. Bsp. Geschichte des Moses, David und Goliath, Daniel in der Löwengrube, barmherziger Samariter, der verlorene Sohn u. a.), aufgenommen (Jörg Sander, Gesang und Karl Echle, Klavier).

Jede Woche wollen wir ein neues Lied auf der homepage veröffentlichen, welches die Kinder (zusammen mit Eltern/Großeltern, Geschwister) anhören und mitsingen können. Die dazugehörigen Texte werden auch miteingestellt. Die Noten können wir auch bereitstellen. Eine virtuelle wöchentliche Probe wäre auch möglich (über Video-Konferenz mit Zoom), wer daran teilnehmen möchte, der möge sich per Mail bei mir anmelden: karl.echle(at)drs.de

Das erste Lied ist ein Begrüßungslied: „Wir grüßen alle, Groß und Klein“, mit dem das Kindermusical eröffnet wird.

Ich wünsche viel Spaß und Freude beim Singen dieser schönen und schwingvollen Lieder!

Karl Echle

1. Woche:

Wir grüßen alle, Groß und Klein

1. Wir grüßen alle, Groß und Klein, und laden heute herzlich ein, mit uns die Bibel anzusehn, um sie noch besser zu verstehn.

2. Wir stoßen dort auf Freud und Leid, auch Hass, Verbrechen, Neid und Streit. Dies ist durch Schwäche meist geschehn. Wir Menschen müssen das gestehn.

3. Wir blicken oft in unsrer Not, nicht auf zu unsrem guten Gott. Doch er liebt uns, hat uns sehr gern, drum wollen wir ihn jetzt verehrn, drum wollen wir ihn jetzt verehrn.

2. Woche:

Eine Leiter führt zum Himmelsrand

1. Eine Leiter führt zum Himmelsrand, sie knüpft von hier nach dort ein Band. Und die Engel steigen auf und ab, von oben schaut der Herr, schaut der Herr herab.  -   Halleluja ,….

2. Dieses Bild sieht Jakob in dem Traum. Er braucht `ne ganze Menge Raum. Für die riesengroße Kinderschar, die ihm vom Herrn verheißen, verheißen war.

3. Und im Traum verspricht der Herr ihm Mut, und segnet seine ganze Brut, dass moralisch sie durch ihn gestärkt an jedem Ort der Welt, jedem Ort verkehrt.

4. Und auch heute gibt der Herr uns Kraft, damit der Mensch was Gutes schafft. Öffnen wir ihm Herz und auch Verstand, dann gehen wir mit den Engeln stets Hand in Hand.

3. Woche:

Ich höre eine Stimme

1. „Ich höre eine Stimme, Wer ruft mich hier im Schilf?“ spricht Pharaos schöne Tochter beim Baden, und sie eilt zu Hilf.

2. Inmitten dichter Binsen, verborgen, schwarz wie Pech, schwimmt einsam ein kleines Körbchen, geflochten und so dicht wie Blech.

3. Sie öffnet schnell das Körbchen. Ein schönes Kind erscheint, ein Knabe, ein kleiner Junge, der Durst hat und der schrecklich schreit.

4. „Wer hat dich hier verborgen? Du wärst dem Tod geweiht. Ach, von den Hebräern stammst du, Gott Lob! Ich habe dich befreit.“

5. Des Knaben Schwester sieht das, versteckt war sie im Schilf. Sie bittet um eine Amme, die Mutter soll es sein, die hilft.

6. Das Mädchen holt die Mutter. „Nimm dieses Kind zu dir“, spricht Pharaos reiche Tochter, besorgt und gibt ihr Geld dafür.

7. Die Mutter, überglücklich, versorgt das Kind geschwind. Auch Pharaos gute Tochter betrachtet es als eignes Kind.

8. „Gezogen aus dem Wasser, gerettet aus der Flut, „Dein Name“, sagt sie, „Sei Moses. Nun mache deine Sache gut!“

4. Woche:

Ist das nicht seltsam?

1. „Ist das nicht seltsam? Ist das nicht unglaublich? Warum brennt dieser Dornbusch so sehr und drum herum sonst gar nichts mehr?“

2. So dachte Moses. Da rief eine Stimme: „Woran denkst du denn, sinnst immer fort? Der Herr, dein Gott, ist hier am Ort.“

3. Erstarrt war Moses, und der Herr sprach weiter: „Warum schreckt dich dein heiliges Land? Ich bin dein Gott, führ deine Hand.

4. Israel leidet, und es schreit um Hilfe. Warum bist du nicht Retter und Mann, der Israel befreien kann?

5. Geh hin, befrei es! Ich will dir stets beistehn. Du bist nicht einsam, ich bin doch da. Ich bin dein Gott, ich bin dir nah.“

5. Woche:

Der Feind bedrohte Israel vor Zeiten

1. Der Feind bedrohte Israel vor Zeiten, und Angst schien überall sich auszubreiten. –  „Schick uns doch einfach einen Mann, der mich, den Riesen schlagen kann!

2. Wenn er mich tötet, wird er uns besiegen. Doch stirbt er, werdet ihr uns unterliegen. Sucht einen Mann, seid nicht so faul“, rief Goliath zu König Saul.

3. „Mit Bär und Löwen ließ der Herr mich kämpfen, so wird er auch die Kraft des Riesen dämpfen“, rief David flugs zu König Saul und ward gerüstet wie ein Gaul.

4. Doch David konnte keine Rüstung tragen. Ihm drohten Leib und Beine zu versagen. Da nahm er seinen Alltagsrock, fünf Steine, Schleuder, Hirtenstock.

5. „Du Hund! Den Löwen wird ich dich verfüttern. Ein Bub wie du wird niemals mich erschüttern“, schrie Goliath voll Wut und Zorn, doch David stieß ins andre Horn.

6. „Der Herr hilft mir mit seinem Rat zu siegen, und bringt dein freches Maul auch zum Erliegen.“ Er nahm fünf Steine, flach und glatt und tötete den Goliath.

7. Die Feinde flohn erschrocken in die Weite. Ihr stärkster Mann war eine Riesenpleite. Gott schützte David weiter sehr und Israel fortan noch mehr.

6. Woche

Von heute an bin ich, Darius, der Gott

1. „Von heute an bin ich, Darius, der Gott, den jeder anbete, sonst droht ihm der Tod“, verkündet Darius. Dem Volk ist das neu. Den Hof, die Soldaten erfasst keine Reu.

2. Daniel ist lange bei ihm schon im Amt, und er hat sich immer zu Gott bekannt. „Gott wird mich beschützen, ihm bleib ich treu, ihm will ich gehorchen“, so spricht er ohne Scheu.

3. Darius, sein König, der Treue verlangt, schreit laut und von höllischer Wut ganz entbrannt: „Hinab zu den Löwen! Und zeigst du auch Mut, die Bestien brülln schon nach Fleisch und Blut.“

4. Soldaten verriegeln die Grube ganz fest. Wohl niemand, den jetzt nicht der Mut ganz verlässt. Am anderen Tag ruft Darius: „O Graus!“ Da kommt ein sehr fröhlicher Daniel heraus.

5. „Gott ist meine Stärke, der Treue verlangt. Er hat seinen Engel zum Schutz gesandt. Gott hat mich gerettet, ihm bleib ich treu.“ Einsicht zeigt Darius und Daniel ist frei.

7. Woche

Johannes, der zum Jordan kam – Die Taufe Jesu

1. Johannes, der zum Jordan kam, nahm dort sich all der Sünder an. Er predigte und taufte, er predigte und taufte. Der Täufer sah Erlösung nahn, für den, der hier zur Taufe kam, für Sünder, die bereuten, für Sünder, die bereuten.

2. Als Jesus dann zum Jordan kam, da ging auch er zum Gottesmann. Und ließ sich von ihm taufen, und ließ sich von ihn taufen. Da sah er den Geist Gottes nahn, der in Gestalt der Taube kam, vom Himmel, der sich teilte, vom Himmel, der sich teilte.

3. Er hörte Gottes Stimme nun: „Du bist mein vielgeliebter Sohn, an dir hab ich Gefallen, an dir hab ich Gefallen.“ Darauf zog Jesus durch das Land, wo er bald seine Jünger fand, und viele an ihn glaubten, und viele an ihn glaubten.

8. Woche

Wir wollen das andre Ufer ansehn – Sturm auf dem See

1. „Wir wollen das andere Ufer ansehn“, sprach Jesus im Abendrot. Da ließen die Jünger die Volksmassen stehn und stiegen zu ihm in das Boot, da ließen die Jünger die Volksmassen stehn und stiegen zu ihm in das Boot.

2. Doch plötzlich erhob sich ein heftiger Sturm, die Jünger entsetzten sich sehr. Die Wellen erschienen als riesiger Turm und stürzten dann krachend ins Meer, die Wellen erschienen als riesiger Turm und stürzten dann krachend ins Meer.

3. Auf Kissen gebettet lag Jesus im Heck des Bootes und schlief ganz fest. Doch bald war kein trockener Platz mehr an Deck, das gab seinen Jüngern den Rest, doch bald war kein trockener Platz mehr an Deck, das gab seinen Jüngern den Rest.

4. Sie weckten den Herrn, und sie riefen in Not: „Das Boot wird verschlungen vom See.“ „Schweig still“, sprach der Herr, und er drohte der Flut, und Ruhe entstand auf dem See. „Schweig still“, sprach der Herr, und er drohte der Flut, und Ruhe entstand auf dem See.

5. Die Jünger ergriff große Furcht vor dem Herrn, als plötzlich das Wasser fällt. Sie warn überwältigt und fragten intern: „Wer hat solche Macht auf der Welt?“ Sie warn überwältigt und fragten intern: „Wer hat solche Macht auf der Welt?“

9. Woche

Geh nicht an mir vorbei – Der barmherzige Samariter

1. „Geh nicht an mir vorbei (3 Mal), geh nicht vorbei! Ein Priester ist der rechte Mann, der mir im Elend helfen kann, Oh Gott, lass ihn nicht weitergehn. Warum will er mich gar nicht sehn?

2. Warum bleibt er nicht hier (3 Mal), bleibt nicht bei mir? Ein Zweiter kommt, ich glaub es kaum, erscheint mir fast schon wie ein Traum. Komm, schau mich doch jetzt gnädig an! Levit, du bist ein frommer Mann.

3. Auch er geht schnell vorbei (3 Mal), geht schnell vorbei. Ein Samariter reist daher, ein Ketzer, doch was will denn der? Das Mitleid packt den fremden Mann, er nimmt sich meiner Wunden an.

4. Mein Freund, ich danke dir (3 Mal), ich danke dir. Wie Jesus es so oft getan, so handelte der gute Mann. Er sah den, der wund und lahm al seinen Freund und Nächsten an.

Geh nicht am Leid vorbei (3 Mal), geh nicht vorbei!

Geh nicht am Leid vorbei (3 Mal), geh nicht vorbei!

10. Woche

Schick mich nicht fort – Der verlorene Sohn

1. „Schick mich nicht fort, ich habe Geld und Gut verprasst (2 Mal) Ich bin nicht wert, dein Sohn zu sein. Nimm mich als Arbeiter in deinen Dienst. (2 Mal)

2. Hilf deinem Sohn. In Saus und Braus hab ich gelebt. (2 Mal) Mal ging es gut, mal ging es schlecht, dann gab der Hunger mir auch noch den Rest (2x)

3. „Ich hab dich lieb“, versprach der Vater. „Gebt ein Fest. (2 Mal) Schlachtet ein Kalb, mein Sohn war tot, doch ist er heute mir wiedergeborn.“ (2 Mal)

4. „Was ist dort los?“ Der ält’re Sohn ist gan entsetzt. (2 Mal) „Ich hab geschafft, ich blieb dir treu. Nicht mal’nen Ziegebock gabst du mir je.“ (2 Mal)

5. „Mein lieber Sohn, was ich besaß, das gab ich dir. (2 Mal) Dein Bruder starb, doch lebt er nun, und seine Wiederkehr sei uns ein Fest!“ (2 Mal)

11. Woche

Du bist ein Freund der Menschen – Finale

1. Du bist ein Freund der Menschen, du lädst uns alle ein. Du schenkst uns deine Freundschaft, drum sind wir nicht allein. Refrain: Gemeinsam, nicht einsam, solln wir durchs Leben gehen. In allen Geschichten war das für uns zu sehn. (2 Mal)

2. Sei du in unsrer Nähe, auch wenn wir hilflos sind. Lass und dann Menschen finden, die Freunde für uns sind. Refrain: Gemeinsam, nicht einsam, solln wir durchs Leben gehen. In allen Geschichten war das für uns zu sehn. (2 Mal)

3. Beschütze du uns alle, ganz gleich, ob groß, ob klein. Geh du mit uns durchs Leben: dann sind wir nie allein. Refrain: Gemeinsam, nicht einsam, solln wir durchs Leben gehen. In allen Geschichten war das für uns zu sehn. Du wirst stets mit uns gehen, du wirst stets mit uns gehen!