Kirche an Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag geöffnet

In diesen Tagen feiern wir an Sonntagen und am Donnerstag zur Laudes gemeinsam und miteinander am Telefon Gottesdienst. Dank moderner Technik ist so die Erfahrung von Gemeinschaft möglich.
Aber auch die Kirche ist geöffnet. Treten Sie ein und ruhen Sie in dem schützenden Raum etwas aus. Lassen Sie sich anrühren von dem farbigen Licht der Fenster, den Bildern, vom Herrn im Tabernakel. Lassen Sie die Stille in der Weite des Raumes in sich ein. Vielen schenkt sie Frieden und Trost. Wenn Sie mögen, entzünden Sie eine Kerze, sprechen Sie ein Gebet. Sind Sie zufällig alleine im Raum dann trauen Sie sich doch zu singen. Die Akustik unserer Kirche ist so, dass selbst eine leise Stimme den Raum füllt. Oder verweilen Sie einfach in diesem „durchbeteten Raum“ in der Gegenwart Gottes.

Wer also in persönlicher Anschauung oder im Gebet vor Ort nachempfinden will,
was Ostern für uns bedeutet, kann immer wieder einmal den Kirchenraum betreten:
- An Palmsonntag ist wieder um 9.30 Uhr telefonischer Gottesdienst.
Die Kirche ist geöffnet.
- An Gründonnerstag abends wird das Allerheiligste aus dem Tabernakel in die
Sakristei übertragen. Altar und Tabernakel sind dann leergeräumt. Die Kirche
ist tagsüber und abends bis 21.00 Uhr geöffnet.
- An Karfreitag wird um 15.00 Uhr – bis zur Schließung der Kirche gegen 18.00
Uhr das Kreuz vor den Altar gelegt. Wer mag, kann im Laufe des Nachmittages
vorbeikommen und das Kreuz verehren.
- In der Osternacht werden in Freudenstadt am Osterfeuer die Osterkerzen
geweiht.
Am Ostermorgen um 6.00 Uhr (zum Sonnenaufgang) wird Diakon Lorleberg
das Licht des Osterfeuers von FDS nach Alpirsbach bringen und die Osterkerze
aufstellen und entzünden. Anschließend wird das Allerheiligste in den
Tabernakel übertragen.
Bis Mittag werden 1 – 2 Personen Gebetswachen halten.
- Um 9.30 Uhr ist Telefongottesdienst.
Die Glocken unserer Kirchen sind in der Heiligen Woche von besonderer Bedeutung.
In allen kath. Gemeinden des Dekanats wird an Gründonnerstag um 19.30 Uhr, in der
Osternacht um 21 Uhr und am Ostersonntagvormittag um 10.00 Uhr geläutet

Die Feiern der Kar- und Osterzeit für Familien und Kinder zu Hause
Damit Sie zu Hause die Kar- und Ostertage zusammen erleben können, haben wir
kleine, einfache Feiern für Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern
zusammengestellt. Sie eignen sich besonders für Familien mit Kindern. Sie finden die
Texte und Anregungen auf der Homepage der Gemeinde (www.tabor-fds.de) und
einzelne, ausgedruckte Exemplare liegen in der Kirche aus.
Marie-Therese Grimm und Sigrid Karus

Kath. Kirchengemeinderat St. Benedikt gewählt

Alpirsbach. Der Wahlausschuss der kath. Kirchengemeinde St. Benedikt hat das Ergebnis der Kirchengemeinderats-Wahl ermittelt. Die Wahlbeteiligung lag bei 17,5 Prozent, obwohl nur mit Briefwahl gewählt werden konnte. Um die zehn Sitze im Gremium haben sich 13 Kandidatinnen und Kandidaten beworben. Vivien Ohnemus und Artur Boinski wurden neu gewählt. Von den bisherigen Kirchengemeinderäten gehören Brigitte Baier, Eva Maria Geisler, Willibald Haberer, Kunibert Hettich, Elisabeth Hünewinkel, Peter Nübel, Patricia Petschl und Marc Wesle weiterhin dem Gremium an. Pfarrer Anton Bock und Diakon Georg Lorleberg dankten den Mitgliedern des Wahlausschusses, Frau Gerhild Wesle, Herrn Landrat a. D. Peter Dombrowsky, Herrn Josef Kuffer sowie Herrn Helmut Held für die gute und in diesem Jahr besonders umfangreiche Arbeit.

DERZEIT KEINE GOTTESDIENSTE IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE ST. BENEDIKT

„Es ist eine sehr schmerzliche Entscheidung, die mir schwerfällt und die wir so noch nie zu treffen hatten.“

Bischof Dr: Gebhard Fürst war in seiner Videobotschaft das Gewicht der Entscheidung anzuspüren, die getroffen werden musste und die er am 16. März den Menschen seiner Diözese verkündet hat.

Sie umfasst folgende Maßnahmen die für alle Gemeinden der Diözese gilt:

  • Keine öffentlichen Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste bis einschließlich 19. April!
  • Alle Pfarrbüros sind weiterhin als pastorale Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten erreichbar, aber nur per Telefon oder E-Mail.
  • Erstkommunionfeiern werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Die Firmungen, die bis Ende Mai geplant waren, werden abgesagt und im Zeitraum von September 2020 bis März 2021 nachgeholt. 
  • Trauungen werden bis Ende Mai in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht stattfinden. Tauffeiern sind zu verschieben. In dringenden Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engen Familienkreis spenden. Beerdigungen finden nach den behördlichen Vorgaben der teilnehmenden Personenzahl weiterhin statt. Trauerfeiern und Requien müssen nachgeholt werden.  
  • Die Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl findet am 22. März 2020 statt, allerdings ausschließlich als Briefwahl. Die Wahllokale bleiben geschlossen. In Gemeinden mit allgemeiner Briefwahl haben die Wähler die Briefwahlunterlagen bereits erhalten. Abgabefrist für Wahlbriefe ist Sonntag, 22. März, 16 Uhr im Einwurfbriefkasten des Pfarramts.

St. Benedikt feiert Fasnet mit Pfarrer Bock

Die kath. Kirchengemeinde St. Benedikt Alpirsbach ist mit einem Gottesdienst in die närrische Zeit gestartet. Mehrere Frühaufsteher treffen sich jeden Donnerstag, um gemeinsam die Eucharistiefeier mit Laudes- das benediktinische Morgengebet mit Psalmen- zu beten. Am Schmotzigen Donnerstag hielt Pfarrer Anton Bock zum ersten Mal die Eucharistiefeier mit Laudes. Viele Teilnehmer waren mit bunten Hüten erschienen. Anschließend traf man sich im Gemeinderaum Benedetto in fröhlicher Runde bei Kaffee und leckeren Fasnetsküchle.

Abschied von Pater Paul

Pater Paul war seit 2015 auch Seelsorger für die kath. Kirchengemeinde St. Benedikt. Nach seinem letzten
Gottesdienst, den er gemeinsam mit Diakon Georg Lorleberg in Alpirsbach hielt, dankten ihm Marc Wesle,
Vorsitzender des Kirchengemeinderates und die Ministranten für sein vielfältiges Wirken und die gute
Zusammenarbeit. Beim anschließenden Empfang im Gemeinderaum Benedetto haben sich zahlreiche
Gottesdienstbesucher persönlich von ihm verabschiedet.

Bilder:
-Pater Paul und Diakon Georg Lorleberg mit den Minis
-Marc Wesle, Pater Paul und Georg Lorleberg

Festliches Willkommen für Pfarrer Bock

Nach der Amtseinsetzung in Freudenstadt vor einer Woche hielt der neue kath. Pfarrer Anton Bock den ersten Gottesdienst in der Kirche St. Benedikt in Alpirsbach. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Kirchenchor und die Schola. Diakon Georg Lorleberg, die Kirchengemeinderäte und die Ministranten zogen gemeinsam mit Pfarrer Bock in die Kirche. Der Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates Marc Wesle konnte zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Bürgermeister Michael Pfaff, Pfarrer Horst Schmelzle und Achim Bergmann als Vertreter der neuapostolischen Kirche. Wesle hieß Pfarrer Bock herzlich willkommen und drückte seine Vorfreude auf eine gute Zusammenarbeit aus. Als Gabenbereitung stellten die Kirchengemeinderäte und Gemeindemitglieder die Aktivitäten der Kirchengemeinde St. Benedikt vor. Dazu gehören die geplante Renovierung, die neue Orgel, der Benedetto-Treff als Erwachsenenbildung, der Kindergarten, das Subiaco und die Kirchenmusik wie auch die Betreuung von Asylanten und die gemeinsamen Engagements mit der evangelischen und neuapostolischen Kirchengemeinde. Bürgermeister Michael Pfaff brachte bei seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit zwischen der politischen und kirchlichen Gemeinde zum Ausdruck. Pfarrer Horst Schmelzle begrüßte seinen Mitbruder mit den Worten: „Sie sind nicht nur Pfarrer, sondern auch Gärtner im Garten Gottes. Man hat den Bock zum Gärtner gemacht.“ Die Glückwünsche der neuapostolischen Gemeinde überbrachte Achim Bergmann. Er freue sich über die positive Einstellung zur Ökumene und hoffe, dass die Glaubensgespräche von Diakon Georg Lorleberg mit der neuapostolischen Gemeinde Unterstützung finden und fortgesetzt werden.
Der Einladung von Anton Bock in den Gemeinderaum Benedetto folgten zahlreiche Gottesdienstbesucher. Bei verschiedenen Getränken und einem kleinen Imbiss wurden persönliche Gespräche geführt und Marc Wesle überreichte Pfarrer Bock einen Geschenkkorb mit einigen regionalen Spezialitäten.

Bilder: s. Anlage

Benedetto-Treff Alpirsbach / Franziskustreff Dornstetten

Das Geheimnis der Bäume
Alpirsbach/Dornstetten. Unter dem Thema „Wald“ zeigen der Benedetto-Treff Alpirsbach und der Franziskustreff Dornstetten diesen Dokumentarfilm über das Ökosystem im Urwald. Mithilfe der dichten Wälder in Frankreich, Peru und Gabun wird ein Blick zurück auf die Evolutionsgeschichte geworfen. Dabei wird auch die Gefahr aufgezeigt, die in der Zukunft lauert, wenn die Natur nicht besser geschützt wird. Diejenigen die glauben, Bäumen seien reglos und wortlos, werden von diesem Film beeindruckt. Ein ungewöhnlicher und spektakulärer Film, der auf der Idee des Botanikers Francis Hallé viele Jahre verbracht hat, um den Regenwald zu studieren. Die Naturaufnahmen sind mit Musik unterlegt und mit Animationen aufbereitet, um den Wald akustisch und visuell erlebbar zu machen. Nach der Vorführung wird ein Vertreter des Kreisforstamts Freudenstadt mit den Zuschauern über den Film diskutieren und auch für Fragen zur Verfügung stehen. Der Film wird am Donnerstag, 27. Februar 2020, um 20.00 Uhr im Subiaco-Kino Alpirsbach, gezeigt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die Kinder des St. Benedikt Kindergartens besuchten den Weihnachtsrundweg in Neu-Nuifra

 

Für den Besuch des Weihnachtsrundweges nahmen die Kinder und Erzieherinnen ihren eigenen kleinen Adventsweg zum Anlass. Der mit Eglifiguren gestaltet und ausgeschmückte Adventsweg hat die Kinder sehr begeistert. Sie wurden mit einbezogen indem sie Schäfchen, Engel, Sterne oder Häuser bastelten die dann zu den Stationen gestellt oder gehängt wurden.

Der Adventsweg besteht aus 5 Stationen, angefangen mit der 1. Station als der
Engel zu Maria kam und zu ihr sprach, dass sie ein Kind empfangen soll. So
beschäftigten sich die Kinder eine Zeitlang mit dieser Station. Engel wurden
gebastelt, gemalt oder gefaltet.

In der 2. Station wurden die Hirten auf die „Weide“ gestellt. Sie leben bei den Schafen. Hierzu bastelten die Kinder die Schafe.

In der 3. Station machen sich Maria und Josef auf den Weg nach Betlehem. Alle Türen sind verschlossen. Die Häuser der Stadt war dann eine Bastelaktivität für die Kinder. In einem Stall fanden Maria und Josef eine Unterkunft, hier wurde dasKind geboren.

Die 4. Station  besteht wiederum aus den Hirten, die nun nach Betlehem gelangt sind um das Kind zu sehen.

Die 3 Heiligen Könige stellen nun die 5. Station dar. Eine Geschichte und ein Ausmalbild rundete die Station ab. So begleitet der Adventsweg uns durch die ganze Weihnachtszeit. Dieser Besuch nun in Neu-Nuifra war natürlich ein gelungener Abschluss die Weihnachtsgeschichte nochmals so richtig zu erleben. Denn die einzelnen Stationen des Adventsweges waren mit lebensgroßen Figuren gestaltet. Man konnte sehr gut nachempfinden wie es Maria und Josef damals ging, auch wie sie gefroren hatten und erschöpft waren, bis sie endlich am Stall angelangt waren. Vieles war dann den Kindern aus ihrem eigenen Adventsweg bekannt oder aber auch neu und sorgte für Begeisterung.

Bild und Text: kath. Kinindergarten St. Benedikt Alpirsbach

Rorate-Gottesdienste zu Advent in St. Benedikt 19.12.19

Die kath. Kirchengemeinde St. Benedikt feierte an drei Adventswochen einen besonderen Gottesdienst: „Rorate“. Der Name stammt vom lateinischen Anfangswort „Tauet ihr Himmel von oben“. Der Gottesdienst hatte bereits um 6.00 Uhr begonnen und wurde abwechselnd von Pater Paul und Pater Emmanuel zelebriert. Die dunkle Kirche, nur mit Kerzen beleuchtet, vermittelte eine besondere Atmosphäre und die Lieder und Gebete stimmten auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Der zweite Gottesdienst wurde von einigen Sängern der Schola musikalisch mit gestaltet. Anschließend haben die Gottesdienstbesucher die Gelegenheit wahrgenommen, im Gemeinderaum Benedetto das Frühstück, das von einigen fleißigen Händen vorbereitet wurde, zu genießen.

Ehrungen bei Cäcilienfeier

Der kath. Kirchenchor und die Schola trafen sich zum
Namensfest der hl. Cäcilia im Hotel Rössle. Pater Paul
überbrachte die Grüße der kath. Kirchengemeinde St.
Benedikt und dankte den Sängerinnen und Sängern für ihren Einsatz. Zwei Sängerinnen wurden für ihre langjährige Treue zum Kirchenchor geehrt. Gabi Heinz erhielt für 25 Jahre und Vivien Ohnemus für 30 Jahre eine Urkunde des Cäcilienverbandes. Pater Paul sprach im Namen der Kirchengemeinde den Geehrten einen besonderen Dank aus.
Der Kirchenchor St. Benedikt lädt zum weihnachtlichen Konzert am Sonntag, 22. Dezember 2019, um 17 Uhr in der kath. Kirche St. Benedikt, herzlich ein.

Benedetto-Treff Alpirsbach Franziskustreff Dornstetten

Vielseitiges Jahresprogramm

Alpirsbach/Dornstetten. Der Benedetto-Treff Alpirsbach und der Franziskustreff Dornstetten haben ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm für das nächste Jahr vorbereitet. In der närrischen Zeit wird am Schmotzigen Donnerstag, 20. Februar, 19.30 Uhr, die traditionelle Weiberfasnet im kath. Pfarrsaal Alpirsbach gefeiert. Zu dem Thema „Wald“ wird am 27. Februar, 20.00 Uhr, der Kinofilm „Das Geheimnis der Bäume“, im Subiaco-Kino Alpirsbach gezeigt. Am 30. April, 18.30 Uhr, schließt sich der Vortrag „Der Wald als Quelle der Gesundheit“, mit Karin Beilharz, Dipl. Soz., im Bachbauernhof, in Alpirsbach-Ehlenbogen, an. Zwischen den beiden Terminen referiert Luis Schneiderhahn, Umweltaktivist, über „Life in Plastic, it’s fantastic? Warum Plastikmüll gefährlich ist und wie er vermieden werden kann“, am 26. März, 20.00 Uhr im Gemeinderaum Benedetto. Der geistliche Tag im Kloster St. Ulrich, mit Dorothee und Daniel Dombrowsky, steht am 09. Mai, 8.00 Uhr, auf dem Programm und am 12. Mai, 20.00 Uhr, der Leseabend der kath. Erwachsenenbildung und des Dekanats Freudenstadt, in Horb. Unter dem Motto „Gut essen und trinken in der Region“ wird am 24. Juni, 16.00 Uhr, die Kaffeerösterei in Betzweiler besichtigt. Feine und faszinierende Kaffeekreationen werden dabei verkostet. Vor den Sommerferien findet am 29. Juli, 19.30 Uhr, das Abendgebet auf der Königskanzel, in Dornstetten, statt. Am 26. September, 8.00 Uhr, führt der Gemeindeausflug auf die Insel Reichenau. Der Vortrag von Annette Heizmann, am 22. Oktober, 20.00 Uhr im Gemeinderaum Benedetto lautet „Der Hildegard-Code“. Im Gemeinderaum Dornstetten heißt es am 25. November, 19.30 Uhr, „Weihnachten vielleicht heute bei Dir!“ mit Pastoralassistentin Susanne Tepel.

Weitere Informationen erteilt gerne: Helmut Held, Tel. 07444/916104, helmut.held(at)gmx.de.

Wie kann man Konflikte lösen?

Im Rahmen des letzten Benedetto-Treffs der kath. Kirchengemeinde St. Benedikt referierte Franziska Konrad über „Freiwerden mit Mediation- persönliche, gesellschaftliche, ökologische oder wirtschaftliche Konflikte lösen als Antwort auf Fragen der Zeit“. Helmut Held begrüßte die Besucher und die Referentin, Mediatorin und Volljuristin aus dem Kreis Ludwigsburg mit Wurzeln in Horb, im Gemeinderaum Benedetto. Den interessierten Zuhörern wurde zunächst das Mediationsverfahren als Konfliktlösungsmethode vorgestellt. Bei dieser finden Streitparteien mit einem Mediator als Vermittler eine eigenverantwortliche Lösung. Den Zuhörern erklärte die Referentin insbesondere den Unterschied und die Vorteile zum klassischen Gerichtsverfahren. Neben praktischen Tipps und der Darstellung des Verfahrens vermerkte sie, dass bei der Mediation hinter einer Sachposition geschaut wird. Häufig, so berichtete die Referentin, genügt nicht die Klärung der Sachfrage zur Konfliktlösung. Man müsse ähnliche wie bei einer Zitrusfrucht vielmehr herausschälen, ob hinter dem Streit eine Verletzung auf der Beziehungsebene liege. Ursachen für einen Streit in der Sache können z. B. die fehlende Wertschätzung oder Anerkennung sein. Da Konflikte unsere Gesellschaft prägen kann Mediation als Verfahren ungeahnte und neue Prozesse anstoßen. Natürlich sei dies ein freiwilliger Entschluss der Parteien, so Franziska Konrad abschließend, und man müsse sich fragen, ob man das Zusammenleben gestalten und den Konflikt am Ende doch etwas Positives abgewinnen wolle. Dann sei Mediation für jedes Themengebiet anwendbar. Selbst bei einem politischen Konflikt könne man sich von den Prinzipien der Mediation etwas abschneiden. Nach einigen Fragen der Besucher dankte Helmut Held der Referentin für den interessanten Vortrag mit einem Präsent.

 

Fronleichnam 2019