Sternsinger Dornstetten

Auch in Dornstetten waren erwachsene Königinnen und Sternträger unterwegs: Johannes Köstler in Dornstetten, Rosi Lutz in Aach, Gabriele Stöhr in Hallwangen und Victoria Müller in Glatten. Johannes Köstler erzählte am Ende des Festgottesdienstes von seinen Erfahrungen: Als Kind war er auch schon als Sternsinger unterwegs und damals wurden sie oft abgewiesen. In diesem Jahr war es etwas ganz anderes: Mit Freude nahmen die Besuchten den Sternsingergruß entgegen.

Freude – das war auch das Motto des Dreiköniggottesdienstes in Dornstetten. Zu aller Freude war auch die Musik, die unter der Leitung von Gabriele Fellermann zusammen mit der Schola und Frau Katarina Pschorr, der Leiterin der Jugendmusikschule gespielt und gesungen wurde. Ein echter „Ohrenschmauss“!   Hier eine Hörprobe.  Demnächst mehr! 

Johannes Köstler, Susanne Tepel

Weihnachtsgottesdienst unter widrigen Umständen

Aufgrund der Corona Pandemie konnte der gewohnte Weihnachtsgottesdienst in der Franziskuskirche nicht stattfinden. Durch die deutlich gesunkene Inzidenzzahl war es möglich ein Gottesdienst im Freien, unter entsprechenden gesetzlichen und kirchlichen Hygieneschutzmaßnahmen, die mit der Kirchenleitung und Stadtverwaltung abgestimmt wurden, zu feiern. Das Gottesdienstteam Dornstetten lud ein, an der Allmandhütte in Dornstetten die Geburt Jesu zu feiern. Trotz des schlechten Wetters kamen ca. 50-60 Christen aller Altersschichten um gemeinsam die Feier zu begehen. Dass sich unter diesen Umständen so viele zur Feier einfanden war überraschend, zeigt aber auch dass es den Menschen ein wichtiges Anliegen ist gemeinsam die Geburt Jesus als ein zentraler Punkt in ihrem Glauben zu feiern. Die Feier wurde vom Team, unter der Leitung von Susanne Tepel, gemeinsam gestaltet und durchgeführt. Viele verschiedene Stimmen gaben der Feier eine besondere individuelle Note. Leider war Corona bedingt ein Mitsingen der Gemeindeglieder nicht erlaubt. Regina Binder und Johannes Köstler umrahmten die Feier musikalisch. Sie saßen in der Schutzhütte, wie in Bethlehems Stall, und trugen von dort mit Ihren Instrumenten weihnachtliche Lieder vor. Auch wenn die heutige Situation nicht mit der zur Zeit Jesu vergleichbar ist, so entstand doch bei vielen das Gefühl: Ja, so oder ähnlich muss es damals gewesen sein. Keine warme Herberge, ein zugiger unbeheizter Stall. Der einzige Komfort ist ein Dach über dem Kopf und etwas Stroh, um das Neugeborene zu betten. Brennkörbe mit flackerndem Feuer sorgten in der kalten nassen Dunkelheit für etwas Wärme, Licht und angenehme Stimmung. Es war in der Tat ein außergewöhnlicher Gottesdienst unter außergewöhnlichen Umständen an einem außergewöhnlichen Ort. Zum Abschluss des Gottesdienstes wurden die Besucher mit dem Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf den Heimweg verabschiedet. Wer wollte, konnte eine Kerze an dem bereitstehenden Feuer aus Betlehem anzünden und die Wärme und den Glauben mit nachhause nehmen.

Sonja und Klaus Dezember

Das Weihnachtsgeschehen im Mittelpunkt

Wenige Tage vor dem ersten Advent begrüßte Rosi Lutz im Namen des Franziskustreffs Dornstetten,  des Benedetto-Treffs Alpirsbach und der Kath.  Erwachsenenbildung Freudenstadt, die Gäste und die Referentin Susanne Tepel, in der Kirche St. Franziskus in Dornstetten zu dem Vortrag „Weihnachten heute vielleicht bei Dir?“. Auf eine vorweihnachtliche pastoraltheologische Spurensuche nahm Pastoralassistentin Susanne Tepel die Zuhörerinnen und Zuhörer mit. Diese Spurensuche begann mit dem Weihnachtsevangelium nach Lukas mit der Frage, was denn die Hirten an einem kleinen, alltäglichen, erbärmlichen in Windeln gewickelten Baby so ins Staunen brachte. Die Spur, die von der Referentin verfolgt wurde, war, das Leben im Licht des Evangeliums zu deuten: Von Gott gerufen, und zwar in der Welt, in der wir heute leben. Der christliche Ursprung beginnt dort, wo das verschwindet, was Menschen denken können: Am leeren Grab. Da entsteht Kirche, da geschieht Sammlung und Sendung. Immer wieder neu in einer sich permanent veränderten Welt. Den Abschluss der Spurensuche bildete der Johannes-Prolog, in dem auch nochmal deutlich wurde: Von Gott geht alles aus, er kommt in die Welt, aber er drängt sich nicht auf- mit der Konsequenz, dass er bei den Seinen auch mal nicht aufgenommen wird. Zwischen den einzelnen Ausführungen gab es Musik mit Gesängen von Elisabeth Eiermann und Regina Binder an der Orgel. Alles in allem ein thematisch anspruchsvoller, aber auch perspektivwechselnder Vortrag über das Weihnachtsgeschehen, das nicht auf einen Tag im Jahr beschränkt ist, sondern den Alltag bestimmen kann.

Bild: Referentin Susanne Tepel in der St. Franziskuskirche in Dornstetten

Helmut Held

Ökumenischer Gottesdienst an der Königskanzel

Am Sonntag, 13.09.2020 wurde unser Diakon Georg Lorleberg in einem ökumenischen Gottesdienst an der Königskanzel in Dornstetten von der evangelischen Kirchengemeinde Aach, Dornstetten und Hallwangen feierlich mit dem Posaunenchor in den Ruhestand verabschiedet.

Bei herrlichem Wetter fanden sich viele katholische und evangelische Christen auf der großen Wiese ein.

Georg Lorleberg hielt eine sehr bewegende Predigt zum Thema "Der  Weg ist das Ziel" und beschrieb damit auch seinen eigenen bisherigen Lebensweg mit Gott.

Mit großem Applaus endete der Gottesdienst und viele konnten sich noch in einem persönlichen Gespräch mit Georg Lorleberg verabschieden.

Simone Brosch

Abendlob an der Königskanzel am Mittwoch, 29.07.2020

Unter dem Motto „Zur Ruhe kommen, die wunderbare Natur genießen“ hatten der Franziskustreff Dornstetten und der Benedetto-Treff Alpirsbach zu einem Abendgebet eingeladen. Viele Besucher aus Freudenstadt, Alpirsbach und Dornstetten trafen sich an der Königskanzel in Dornstetten. Unter der Leitung von Pastoralassistentin SusanneTepel und der musikalischen Begleitung von Johannes Köstler wurden gemeinsam Lieder gesungen. Das Abendlob begann mit einem Gebet und dem Antiphon „Herr unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde“. Impulse und Gebete wie auch Fürbitten, vorgetragen von Susanne Tepel, Rosi Lutz, Gabi Stöhr und Helmut Held, gehörten bei der besinnlichen Veranstaltung in idyllischer Umgebung zum Programm. Anschließend war noch Gelegenheit, den herrlichen Sonnenuntergang, bei einem wunderbaren Ausblick, zu genießen.

Helmut Held

Die Heilkraft des Waldes - Impulsvortrag am Donnerstag, 23.07.2020

Alpirsbach/Dornstetten. Im Namen des Benedetto-Treffs Alpirsbach, des Franziskustreffs Dornstetten und der kath. Erwachsenenbildung Kreis Freudenstadt begrüßte Helmut Held die Teilnehmer des Vortrages „Der Wald als Quelle der Gesundheit“. Der Impulsvortrag von Karin Beilharz, systemische Therapeutin und Gesundheitscoach, begann auf dem Bachbauernhof in Alpirsbach-Ehlenbogen. Aufgrund des großen Interesses nahmen an zwei Abenden insgesamt 30 Personen, von acht Gemeinden aus der Region, teil. Im hofeigenen Wald ging die Referentin auf die Gesundheitsressourcen des Waldes und die Wirkung der Terpene, die Kommunikationsstoffe der Bäume, ein. Wie bei den Pflanzen führen die Terpene zu einer Stärkung des menschlichen Immunsystems. Bei den messbaren Auswirkungen des Waldes auf den Menschen zeigt sich, dass sich die natürlichen Killerzellen, wie auch die Anti-Krebs-Proteine vermehren, die Stresshormone hingegen werden nachhaltig gesenkt. Zudem nimmt die Aktivität des Stress-Nervs ab und der Ruhe-Nerv wird aktiviert. Mit Baumscheiben hat Karin Beilharz dies anschaulich visualisiert. Vor dem Anstieg in den Wald wurden die Gäste angeleitet, abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Nach den Wissensimpulsen wurden die Teilnehmer eingestimmt, den Wald mit den fünf Sinnen wahrzunehmen. Dazu gehören: auf das Grün blicken, bewusst auf die Waldgeräusche lauschen, den Duft des Waldes einatmen, etwas aus dem Wald essen und Bäume und Pflanzen berühren. Eine beruhigende Wirkung erzielte das Schließen der Augen zwischen den Klängen der Klangschale und der Meditation der Referentin. Hildegard von Bingen wusste bereits vor 900 Jahren von dem heilenden Band zwischen Mensch und Natur, von ihr stammt das Zitat: „Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit, und diese ist grün“. Denn: Schon der Blick auf das Grün aktiviert die Selbstheilungskräfte des Menschen. „Eigentlich ist Stress gesund – er motiviert uns und sichert er uns als Anpassungsreaktion das Überleben – nicht aber Dauerstress“, so die Referentin bei ihren Ausführungen über die Stressmanagement-Kompetenz des Waldes. Bei der Wirkung des Waldes auf die Psyche des Menschen sind die Waldspaziergänge, die das Selbstwertgefühl steigern und die Stimmung heben, von besonderer Bedeutung. Das „So-sein-dürfen-wie-man-ist“ ist eine der bekanntesten psychologischen Wirkungen beim Aufenthalt in der Natur. „Ich freue mich über Ihr Interesse an den Gesundheitswirkungen des Waldes und wünsche ihnen immer wieder kleine und große „Waldzeiten“ und dass sie den Bäumen und dem Holz einen Platz in ihrem Leben einräumen“, so die Referentin zum Schluss ihrer Ausführungen. Nach den „Wissensimpulsen im Wald“ war noch Gelegenheit, den mit regionaler Weißtanne ausgebauten Seminarraum von Karin Beilharz, auf dem Bachbauernhof, zu besichtigen. Denn Bäume wirken auch nachI hrer Ernte, als offenes Holz im Innenausbau, positiv auf den stressreduzierenden Ruhe-Nerv und das Herz-Kreislauf-System.

Helmut Held

Wortgottesfeier an der Königskanzel Christi Himmelfahrt 2020

Auf ins Grüne mit dem Tele-GoDi-Team in Dornstetten

Bei traumhaften Wetter feierten ca. 40 Personen auf der Königskanzel in Dornstetten einen Himmelfahrts-Gottesdienst. Auf der großen Wiese richteten Familien sich auf ihren Sitzinseln ein und so waren die 2 m Abstand kein Problem. 

Die Wortgottesfeier wurde vom „Telefon-GoDi-Team“ Dornstetten gestaltet: Simone Brosch, Klaus Dezember, Nicole Fahnenstiel, Rosi Lutz, Gabi Stöhr und Susanne Tepel. Die musikalische Gestaltung mit Flöten und Akkordeon hatten Regina Binder und Ehepaar Köstler. 

Susanne Tepel

 

Tele - "Im-puls-wandern" am 01. Mai 2020

Osternacht 2020

Karfreitag 2020

Kreuzverehrung im Altarraum der Franziskuskirche Dornstetten

Telefon-Gottesdienst mit Segnung der Palmzweige an Palmsonntag, 05.04.2020

Während dem Segensgebet über die Palmzweige haben viele Zuhörer ihre Palmzweige in der Hand gehalten, sind mit den Fingern durch die Zweige gefahren und haben sich auf das Geräusch der Palmbuschen eingelassen.

Text: Simone Brosch

Weltgebetstag am 06.03.2020 in Dornstetten mit Hallwangen und in Aach

Ökumenischer Gottesdienst mit Narrenzünfte am 22.02.2020 in der Franziskuskirche